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Das Mädchen Unaufhörlich viel der Regen, welcher den Staub auf der Strasse fortwusch. Unter dem Vordach einer alten Fabrik saß sie. Ein Mädchen, nicht älter als 9 Jahre. Sie wartet auf ihre Mutter. Abgemagert und nur in ihren zerissenen Sachen wusste sie nicht was sie sonst tun sollte, hoffnungslos blickten ihre hellblauen Augen aus den schmutzigen Gesicht, in welchen sich die Spuren der vergossenen Tränen abzeichneten. Ein zufälliger Beobachter hätte sich gefragt wie lange dieses Kind schon nichts gegessen hat, wiso es dort im kalten saß, bei solch einen Regen. Doch es gab keinezufäligen Beobachter, nicht an diesen kalten Apriltag im Jahre 1945. Von weiten donnerte es, das Kind hob den Kopf, sah die Strasse entlang und schloss die Augen wieder. Schließlich sie stand auf, ging die Stufen hoch in die Fabrik, entschwand von der Strasse. Auf dieser gab es nichts mehr zu sehen, die herabgefallenen Steine einger zerbomter Häuser hatten alles was dort war begraben. Aber nicht ihre Mutter, so hoffte sie. So wusste sie, schließlich wurde ihre Mutter vor einigen Tagen von den Soldaten mitgenommen. Das Mädchen war froh das sich die Soldaten um ihre kraftlose Mutter kümmern wollten, sie hatten viel gelacht und Dinge gesprochen die das Kind nicht verstanden hatte. Mutter umarmte sie nochmal liebevoll, drückte sie an sich und schien sie nicht mehr loslassen zu wollen, leise sprach sie das dort wo sie hingeht kein Platz für einen kleinen Engel sei, und das sie sie lieben würde. Seit jenem Tag saß die kleine auf den Stufen vor der Fabrik in der sie Unterschlupf gesucht hatte, und wartete während der Donner jeden Tag näher kam. ~Geschrieben aufgrund eines akuten Falles von Hass gegen die Welt~ |
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